Erfahrungsberichte

Die Tätigkeit für den MDK ist auf vielfältige Weise attraktiv. Hier berichten Mitarbeiter/innen und eine freiberuflich tätige Gutachterin über ihre Erfahrungen.
Zwei Ärztinnen und ein Arzt berichten

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Eine freiberufliche Pflegefachkraft berichtet

Marlen Frieske ist Pflegefachkraft und arbeitet als Intensivpflegerin in einem Klinikum im Landkreis Oder-Spree. Seit einigen Jahren ist sie darüber hinaus als freiberuflich pflegefachliche Gutachterin für den MDK Berlin-Brandenburg tätig. Mit einer wöchentlichen Arbeitszeit von 20 Stunden ist sie im Krankenhaus beschäftigt. An den freien Tagen führt sie Pflegebegutachtungen in freiberuflicher Tätigkeit durch.

Freibeufliche Pflegegutachterin Marlen Frieske Portrait - Frau mit blonde lange Haare

Frau Frieske, Sie sind seit vielen Jahren als freiberufliche Pflegegutachterin für unseren MDK tätig. Was hat Sie an dieser Tätigkeit interessiert?

Sicherlich in erster Linie, dass es sich hierbei um eine berufliche Tätigkeit handelt, bei der ich sowohl von meiner Erfahrung als langjährig tätige Krankenschwester im Intensivbereich profitieren kann, als auch die Neugier hinsichtlich der Frage „Wie geht es nach der Krankenhausentlassung weiter?“.

Welche Erwartungen hatten Sie an den MDK?

Ich arbeite im Krankenhaus in Teilzeit. Beruf und Familie kann ich mit der Tätigkeit als freiberufliche Gutachterin gut verbinden. Vor allem die hohe Flexibilität bei der Zeiteinteilung, also die Freiheit hinsichtlich der Entscheidung –„ Wie viel und wann arbeite ich“- hilft mir. Diese Erwartungen werden beim MDK Berlin-Brandenburg voll erfüllt.

Marlen Frieske im Gespräch sitzend am Laptop

Wie verlief Ihre Einarbeitung konkret?

Zuerst wurde mir Material zum Selbststudium zur Verfügung gestellt. Anschließend erfolgte ein Audit zu theoretischen Fragen. Ich hatte einen persönlichen Mentor, welcher für die Praxisanleitung zuständig war. Mit ihm führte ich für etwa 5-7 Tage begleitete Hausbesuche durch. Im weiteren Verlauf erfolgten Hausbesuche ohne Begleitung mit anschließender Fertigstellung der Pflegegutachten gemeinsam mit dem Mentor. Mindestens weitere 3 Monate wurden dann sämtliche Gutachten vor der Freigabe gegengelesen. Dann konnte ich selbst entscheiden, ob ich bei einzelnen, schwierigeren Gutachten Unterstützung benötigte. So ist das natürlich bis heute noch möglich.

Marlen Frieske macht Notizen sitztend am Laptop

Wie bilden Sie sich heute weiter?

Regelmäßig quartalsweise in langfristig terminierten Beratungen. Eine Informationsweitergabe zu Neuigkeiten oder Veränderungen erfolgt per E-Mail durch den Regionalleiter Pflege.

Welche positiven Erfahrungen machen Sie bei den Pflegebegutachtungen?

Ganz klar erfährt man eine Art von Belohnung durch Dankbarkeit seitens der Versicherten oder der Pflegepersonen. Durch Beratung zur Optimierung der Pflege, der Nutzung von Hilfsmitteln u. ä. kann ich oft Ängste und Überforderungsgefühl nehmen. Manchmal vorkommende negative Erwartungshaltungen gegenüber MDK-Gutachtern kann man durch freundliches und kompetentes Auftreten widerlegen.

Marlen Frieske låuft auf der Straße mit Mantel und Laptoptasche

Was ist herausfordernd?

Herausgefordert wird ganz klar die eigene soziale Kompetenz. Gelegentlich ist eine Deeskalation bei überhöhten Erwartungen seitens der Versicherten oder deren Pflegepersonen nötig. Auch bin ich mit ganz unterschiedlichen Menschen und sozialen Umständen konfrontiert. Und ich bin gefordert, jederzeit die Neutralität gegenüber den Versicherten zu wahren.

Welche Erwartungen haben Sie zukünftig an den MDK?

Ich wünsche mir, dass es bei den leistungsgerechten Honoraren bleibt. Ferner schätze ich die kompetenten, und zugewandten Ansprechpartner, denen ich im MDK begegne. Bleiben soll es auch bei der Flexibilität sowie der Verlässlichkeit bei Auftragsvergabe und Koordination des Miteinanders.

Vielen Dank für dieses Gespräch über Ihre Erfahrungen als freiberufliche Pflegegutachterin für den MDK Berlin-Brandenburg.